WLAN-Mesh-Systeme Fritz Mesh Set 1700 im Test, Bild

Mesh Set 1700 von Fritz im Test

Die ungefähre Lesezeit beträgt 5 Minuten
Einzeltest > WLAN-Mesh-Systeme > 26.02.2026

Volle WLAN-Power für das ganze Haus

Immer mehr Geräte sind heute mit dem Internet verbunden. Klassische WLAN-Router stoßen dabei insbesondere in größeren Wohnungen oder Einfamilienhäusern schnell an ihre Grenzen, wenn es um Reichweite und stabile Datenraten geht. Abhilfe schaffen sogenannte Mesh-Systeme, bei denen mehrere Zugangspunkte zusammenarbeiten und ein gemeinsames, flächendeckendes WLAN-Netz bilden. Wir haben das Fritz Mesh Set 1700 in einem Praxistest genauer unter die Lupe genommen.

WLAN-Mesh-System Fritz Mesh Set 1700

Für unseren Test kam das Dreier-Set zum Einsatz*, das aktuell rund 290 Euro kostet. Ein einzelner Repeater liegt preislich bei etwa 110 Euro. Zusätzlich stellte uns der Hersteller eine aktuelle Fritz Box 5690 Pro zur Verfügung, die sowohl DSL- als auch Glasfaseranschlüsse unterstützt und optimal mit dem Mesh-System zusammen arbeitet. 

Einfach eingesteckt
Das Set besteht aus drei kompakten Steckdosen-Adaptern, die direkt in eine freie Wandsteckdose eingesetzt werden. Jeder Adapter verfügt zudem über eine Gigabit-LAN-Schnittstelle. Dies ermöglicht den direkten Anschluss von Endgeräten wie Fernsehern, Spielekonsolen und Co. ohne WLAN-Funktion. 

Technisch setzt Fritz auf den aktuellen WLAN-7-Standard, den auch die FritzBox 5690 Pro unterstützt. Hierbei kommen jedoch nur die beiden Frequenzbänder 2,4 und 5 GHz zum Einsatz. Alle Repeater arbeiten mit 2x2 MIMO-Technik, also jeweils zwei Sende- und zwei Empfangseinheiten, die parallele Datenströme ermöglichen und so für mehr Effizienz und Stabilität sorgen. Hierbei funken sie auf 2,4 GHz mit maximal 688 Mbps. Im 5 GHz-Netz bei einer maximalen Kanalbandbreite von 160 Mhz sind theoretisch bis zu 2880 Mbps möglich.  

Insgesamt ergibt sich daraus eine kombinierte theoretische Maximalgeschwindigkeit von bis zu 3.500 Mbit/s. Wie bei allen WLAN-Systemen handelt es sich dabei um Laborwerte, die in der Praxis – abhängig von Endgeräten, Entfernung und baulichen Gegebenheiten – entsprechend niedriger ausfallen. 

Schnelle Einrichtung 
Die Einrichtung gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Grundsätzlich lassen sich die Repeater  auch mit Routern anderer Hersteller betreiben. In der Regel genügt ein Druck auf die WPS-Taste, woraufhin sich Router und Repeater automatisch koppeln. Eine LED signalisiert die erfolgreiche Verbindung. 

In Kombination mit einer Fritz Box empfiehlt sich die Installation über die Fritz-App. Nach dem Scannen des QR-Codes werden die Repeater automatisch erkannt und in das bestehende Netzwerk integriert. Ein Assistent führt hierbei Schritt für Schritt durch die Einrichtung und gibt Hinweise zur optimalen Platzierung der Adapter, um eine möglichst gleichmäßige Abdeckung zu erzielen. Alle Einstellungen wie Gastzugang oder Kindersicherung lassen sich auch ohne App komfortabel über die Weboberfläche konfigurieren. 

Stabile Reichweite 

Im Praxistest verteilten wir die drei Repeater auf mehrere Etagen unseres Verlagsgebäudes.

WLAN-Mesh-Systeme Fritz Mesh Set 1700 im Test, Bild
Das System bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten.
Zuvor kam es in einzelnen Büroräumen zu spürbaren Geschwindigkeitseinbrüchen und instabilen Verbindungen. Nach der Installation des Mesh-Systems zeigte sich eine deutliche Verbesserung der WLAN-Abdeckung. Selbst in zuvor problematischen Bereichen blieb die Verbindung stabil. Mit einem Testlaptop sowie mehreren Smartphones konnten hochauflösende Videos gestreamt, Videokonferenzen durchgeführt und WLAN-Telefonate ohne Aussetzer geführt werden. Auch bei parallelen Downloads und mehreren gleichzeitigen Streams blieb die Performance konstant. 

Intelligente Technik 
Ein wesentlicher Vorteil des Mesh-Systems liegt im sogenannten Access-Point-Steering. Hierbei verbinden sich die angemeldeten Endgeräte automatisch mit dem jeweils stärksten Zugangspunkt. Beim Wechsel zwischen den Etagen erfolgte die Übergabe im Test nahtlos und ohne Verbindungsabbrüche. Ergänzend sorgt Band Steering dafür, dass Geräte selbstständig zwischen dem 2,4- und 5-GHz-Band wechseln – je nachdem, welches Frequenzband aktuell die bessere Leistung bietet. Dank MU-MIMO-Technologie kann das System mehrere Geräte gleichzeitig effizient versorgen, ohne dass einzelne Verbindungen spürbar an Leistung verlieren. Insgesamt hinterließ das System im Alltag einen stabilen und leistungsfähigen Eindruck.


Wie gut ist Fritz Mesh Set 1700?

Das Fritz Mesh Set 1700 überzeugt im Test mit starker Performance, moderner WLAN-7-Technologie und sehr einfacher Einrichtung. In Kombination mit einer aktuellen Fritz-Box entfaltet das System sein volles Potenzial und eignet sich ideal für größere Wohnungen oder Einfamilienhäuser mit vielen vernetzten Geräten.

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02/2026
Fritz - Mesh Set 1700
KategorieWLAN-Mesh-Systeme
ProduktMesh Set 1700
HerstellerFritz
Getestet vonDirk Weyel
Preis (in Euro) um 290 Euro
Vertrieb: Fritz, Berlin
Telefon: 030 399760
Internet: www.fritz.com
Abmessungen (B x H x T in mm) 80 x 37 x 80
WLAN-Standard WiFi 7 (802.11a/g/n/ac/ax/be)
WLAN-Frequenzen 2,4 GHz, 5 GHz
Max. Geschwindigkeit 2,4 GHz (688 Mbit/s), 5 GHz (2880 Mbit/s)
* WPS, MU-MIMO, Bandsteering, Mesh, Access Point Steering, LAN (1.000 Mbps), Steuerung per App und Webbrowser
+ Einrichtung
+ Platzsparend
+ + Steuerung per App
Funktion 40 %
Ausstattung 40 %
Verarbeitung 20 %
Preis/Leistung: gut – sehr gut
Note:
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