Mit der App von Hager hat man alle Daten stets im Blick.

Alle aktuellen Werte können auch auf dem Display direkt abgerufen werden.

Hausbesitzer Heiko spart mit dem Hager-Flow-Energiemangement- System Kosten und Energie.

Das Energiemangement-System wird in den bestehenden Verteilerschrank integriert und ist per LAN mit dem Internet verbunden.

Im vorhandenen Schaltschrank werden die einzelnen Komponenten miteinander verknüpft.

Das Energiemanagement liefert genügend Strom um das Elektroauto zu versorgen
07.01.2026
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DIGITAL HOME vor Ort: Energiemanagement-System Hager Flow

Steigende Strompreise und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz bringen immer mehr Hausbesitzer dazu, in Photovoltaik und moderne Energiemanagementsysteme zu investieren. Wir hatten die Gelegenheit, ein besonders spannendes Projekt in Neuss zu besuchen – ein kleines Mehrfamilienhaus, das mit dem Energie managementsystem „flow“ von Hager ausgestattet ist.

Hausbesitzer Heiko v. B. hatte einen klaren Wunsch: „Der Strom wird immer teurer, und ich möchte möglichst autark sein.“ Für ihn stand fest, dass er auf ein zukunftssicheres Komplettsystem setzen will – und als langjähriger Hager- Kunde fiel die Entscheidung nicht schwer. Beim Betreten des Hauses wurde schnell klar: Hier ist modernste Technik im Einsatz. Im Technikraum zeigte Heiko uns stolz das Herzstück des Systems – ein kompaktes Gehäuse mit vier Batteriespeicher-Modulen, die zusammen auf eine Kapazität von 13 kWh kommen. „Das reicht, um fast komplett autark zu sein“, erklärt er. Der eigentliche Star ist jedoch der intelligente Energiemanager (das zentrale Steuer- und Regelmodul im System, das in der Energieverteilung sitzt). Er ist im flow-Paket bereits enthalten und koordiniert sämtliche Energieflüsse im Haus Ob Strom aus der PV-Anlage, gespeicherte Energie, Wärmepumpe oder Wallbox – alles wird nach festgelegten Prioritäten gesteuert und lässt sich bequem über eine App überwachen. Dort kann man in Echtzeit sehen, woher der Strom kommt und wofür er gerade verwendet wird. Für Heiko bedeutet das: maximale Kontrolle über die eigene Energieerzeugung und den Verbrauch. 

Dynamische Stromtarife 

Besonders beeindruckt hat uns die Integration dynamischer Stromtarife. Das System ist so eingestellt, dass es bei günstigen Netzstrompreisen – etwa nachts oder an windreichen Tagen – automatisch den Speicher lädt. Zu teuren Zeiten wird dann bevorzugt dieser gespeicherte Strom genutzt. Gerade im Winter ist das ein echter Vorteil. „Zwar gehen durch die Zwischenspeicherung ein paar Prozent verloren, doch unterm Strich lohnt es sich“, so Heiko.  

Notstromversorgung 

Ein weiteres Highlight: die Notstrom- und Inselbetriebs- Funktion. Sollte es zu einem Stromausfall kommen, übernimmt das System automatisch die Versorgung. Ein Teil der Batterie (etwa 4,5 kW) steht nachts zur Verfügung, tagsüber wird zusätzlich Strom von der PV-Anlage genutzt. Für Heiko ein echtes Sicherheits-Plus: „Das beruhigt ungemein – gerade in Zeiten steigender Energieunsicherheiten.“ 

Elektroinstallation und Infrastruktur 

Natürlich interessierten wir uns auch für den Aufwand der Elektroinstallation. Heiko erklärte, dass die Elektroinfrastruktur, also der aktuell verbaute Zählerschrank, immer individuell überprüft werden muss. Je nach Situation kann er angepasst werden – etwa wenn im vorhandenen Zählerschrank noch ausreichend Platz ist. In manchen Fällen ist jedoch ein kompletter Austausch des Zählerfeldes erforderlich. Diese Prüfung sollte im Vorfeld erfolgen, um den Anforderungen der Technischen Anschlussbedingungen (TAB), der jeweiligen Netzbetreiber gerecht zu werden. Das gilt selbstverständlich nicht nur für das System flow von Hager, sondern ebenso für andere PV-Anlagen, oder beim Einbau von Wärmepumpen.  

Fazit 

Hager flow zeigt, wie intelligentes Energiemanagement heute aussehen kann – effizient, durchdacht und zukunftssicher. Das System hat für Heiko nicht nur die Stromkosten deutlich reduziert, sondern ihm auch ein großes Stück Unabhängigkeit gebracht.   

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