Überwachungskameras Bticino Advance Pro im Test, Bild

Advance Pro von Bticino im Test

Die ungefähre Lesezeit beträgt 4 Minuten
Einzeltest > Überwachungskameras > 16.06.2026

Einzeltest: WLAN-Überwachungskamera Bticino Advance Pro

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Zeit, in der man sich wieder häufiger draußen aufhält. Umso beruhigender ist es, das eigene Zuhause jederzeit im Blick zu behalten, egal ob vom Strand, aus dem Biergarten oder während einer Fahrradtour. Eine Indoor-Überwachungskamera kann hier für zusätzliche Sicherheit sorgen. Wir haben mit der Advance Pro von Bticino ein aktuelles Modell getestet.

Sichere Überwachung

Die Advance Pro wird von Legrand* vertrieben, zu dessen Portfolio neben Bticino auch Marken wie Netatmo gehören. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 225 Euro ist die Advance Pro in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich. Im Karton befinden sich neben der Kamera ein 1,8 Meter langes Anschlusskabel, ein Steckdosenadapter sowie ein QR-Code zur digitalen Bedienungsanleitung. Außerdem liegen Dübel und Schrauben für die Wand- oder Deckenmontage bei. Auf der Rückseite der Kamera ist der Registrierungscode für Apple HomeKit angebracht. Wir schauen uns im ersten Schritt die digitale Installationsanleitung an. Diese weist darauf hin, dass sich bereits eine microSD-Karte im Gerät befindet. Anschließend werden die möglichen Installationsarten (aufgestellt, Wand- oder Deckenmontage) erläutert. Damit die Gesichtserkennung optimal funktioniert, wird empfohlen, die Kamera in einer Höhe von etwa 0,8 Metern zu platzieren.

Schnelle Einrichtung

Im nächsten Schritt wird die Kamera an die Steckdose angeschlossen und die Einrichtung beginnt. Bevor es losgeht, müssen wir zunächst die kostenfreie App „Home + Security“ herunterladen. Diese fordert uns auf, ein Konto anzulegen. Ist dies erledigt, kann die Einrichtung starten. Wir wählen zunächst Bticino und anschließend die smarte Innenkamera Advance im Menü aus. Sobald die LEDs an der Kamera blinken und sie mit dem WLAN verbunden ist, können wir sie optional auch in Apple HomeKit einbinden. Dazu scannen wir den entsprechenden Code und wählen den gewünschten Raum aus. Abschließend vergeben wir noch einen individuellen Namen – fertig!

Umfangreiche App

Die App zeigt auf der Startseite das aktuelle Kamerabild an, das mit einem Sichtfeld von 130 Grad einen großen Bereich erfasst. Das angezeigte Bild der 4MP-Kamera mit 2K-Auflösung lässt sich zudem 16-fach zoomen. Einzelne Bereiche auszublenden, war in der aktuellen Firmware-Version allerdings nicht möglich. Wie bereits erwähnt, ist die Kamera mit einer intelligenten KI-Erkennung ausgestattet. Diese muss nach den ersten Einsätzen individuell angepasst werden. In unserem Test meldete sich die Kamera per Pushnachricht und informierte uns darüber, dass eine „unbekannte Person“ erkannt wurde. Anschließend kann man sich selbst identifizieren und festlegen, dass man der Besitzer der Kamera ist. Sie können auch bis zu 32 weitere Personen sowie Tiere als Profil hinterlegen. Ist die Überwachungsfunktion aktiviert, können Sie zudem festlegen, ob Aufzeichnungen gestartet werden sollen oder ob man lediglich per Pushnachricht informiert werden möchte. Befindet sich eine bekannte Person im Raum, schließt die Kamera ihre mechanische Linse und stoppt die Aufzeichnung. Alle Aktivitäten werden zudem in einer Zeitleiste angezeigt und können jederzeit nachvollzogen werden. Die Aufnahmen werden auf der integrierten 8 GB-Micro-SD-Karte gespeichert, können aber auch kostenpflichtig in einer Cloud archiviert werden. Zusätzlich bietet die Kamera auch eine Zwei-Wege-Audio-Kommunikation, eine Nachtsichtfunktion und lässt sich mit weiteren Produkten aus dem Netatmo-Sortiment kombinieren.


Wie gut ist Bticino Advance Pro?

Die Bticino Advance Pro überzeugt im Test mit einer guten Bildqualität, zuverlässiger KI-Erkennung und durchdachten Privatsphäre-Funktionen. Besonders die Kombination aus lokaler Speicherung und intelligenter Gesichtserkennung hebt das Modell von vielen Einsteigerkameras ab. Wer bereits im Apple-Ökosystem unterwegs ist, profitiert zusätzlich von der Integration in Apple HomeKit.

*Bei diesen Links erhält digitalhome-magazin.de evtl. eine Provision vom Shop

06/2026
Bticino - Advance Pro
KategorieÜberwachungskameras
ProduktAdvance Pro
HerstellerBticino
Getestet vonDirk Weyel
Preis (in Euro) um 225 Euro
Vertrieb Legrand, Soest
Telefon: 02921 1040
Internet: www.legrand.de
Abmessung (B x H x T in mm) 65 x 115x 65
Gewicht 610 Gramm
Versorgungsspannung 5 Volt-Netzteil oder PoE
Auflösung 2K ( 2.560 x 1.440 Pixel)
Blickwinkel horizontal 130-140°, vertikal, 80-130°
Audio Mikrofon, Lautsprecher
Verbindung WLAN 2,4 und 5 GHz
Funktionen Nachtsicht, 16-fach-Digitalzoom, Bewegungserkennung, Gegensprechfunktion
Aufzeichnung integrierte MicroSD-Karte von Bticino
+ intelligente KI-Erkennung
+ integrierte Micro-SD-Karte
+/- großer Blickwinkel
Einrichtung 20 %
Funktionen 30 %
Praxis 30 %
Verarbeitung 20 %
Preis/Leistung: sehr gut
Note:
Vorheriger Test

ROMO P von DJI im Test

Nächster Test

V1 von Sunseeker im Test

image_suche_alle_tests

Weitere Tests aus der Kategorie Überwachungskameras

Überwachungskameras TP-Link Tapo C575D im Test, Bild
 30.07.2026
Tapo C575D von TP-Link

Eine Überwachungskamera sorgt für mehr Sicherheit rund ums Haus. Gerade in der...

Überwachungskameras Blink Outdoor 2K+ im Test, Bild
 18.03.2026
Outdoor 2K+ von Blink

Die Amazon-Tochter Blink bietet ein breites Sortiment an Video-Überwachungskameras an. Ganz neu...

Überwachungskameras TP-Link Tapo C840 im Test, Bild
 15.12.2025
Tapo C840 von TP-Link

Wer seinen Nachwuchs zuverlässig im Blick behalten möchte, setzt heute auf moderne...

Überwachungskameras TP-Link Tapo C660 KIT im Test, Bild
 14.10.2025
Tapo C660 KIT von TP-Link

Akkubetriebene WLAN-Kameras bieten eine einfache Möglichkeit, Haus und Garten zu...

Überwachungskameras Nedis WIFICI12CWT im Test, Bild
 04.06.2025
WIFICI12CWT von Nedis

Überwachungskameras sind heutzutage meist per Smartphone-App steuerbar. Das hat den Vorteil,...

Weitere Tests des Autors Dirk Weyel

Überwachungskameras TP-Link Tapo C575D im Test, Bild
 30.07.2026
Tapo C575D von TP-Link

Eine Überwachungskamera sorgt für mehr Sicherheit rund ums Haus. Gerade in der Urlaubszeit, wenn man häufiger unterwegs ist oder den Abend im Garten verbringt, ist es beruhigend,...

Smart Bike Lacros Volte im Test, Bild
 28.07.2026
Volte von Lacros

E-Bikes gehören längst zum Straßenbild. Neben klassischen City- und Trekkingrädern etablieren sich zunehmend kompakte Smartbikes, die sich vor allem an Pendler und Stadtbewohner...

Satelliten-Antenne Axing SAA 85-03N im Test, Bild
 21.07.2026
SAA 85-03N von Axing

Satellitenempfang bietet nach wie vor die größte unabhängige Programmvielfalt. Um die zahlreichen TV- und Radioprogramme aus dem All empfangen zu können, ist eine nach Süden...

Smarte Bewässerungssysteme Aiper IrriSense 2 im Test, Bild
 06.07.2026
IrriSense 2 von Aiper

Wer seinen Rasen automatisch und möglichst effizient bewässern möchte, findet mit dem Aiper IrriSense 2 ein smartes Bewässerungssystem, das diesen Prozess weitgehend...

DAB+ Radios Philips Janet XL im Test, Bild
 30.06.2026
Janet XL von Philips

Mit dem Janet XL erweitert Philips seine Retro-Serie um ein tragbares DAB+- und Internetradio im klassischen Stil der 1950er-Jahre. Neben dem Radioempfang bietet das Gerät moderne Funktionen wie...