Mähroboter Sunseeker V1 für kleine Flächen
In kaum einer Maschinen-Gattung geht die Entwicklung so schnell von statten, wie bei den Rasenrobotern. Insbesondere bei der Navigation im Garten überbieten sich die Hersteller mit jeder neuen Maschinengeneration. Leider macht all die Technik die Geräte auch teurer und oft auch empfindlicher. Bei Sunseeker spielt man dieses Spiel natürlich auch mit. Man hat aber auch die Besitzer kleiner Gärten nicht aus dem Auge verloren. Die mit unserem aktuellen Testgerät V1 ein kompaktes und leicht zu bedienendes Gerät für einen angemessenen Preis erhalten.
Smarter Kleingärtner
Ausstattung
Das Design des Sunseeker V1 ist eigenständig und modern. Verglichen mit anderen Robotern ist das Gerät recht klein
Die
Maschine* ist für Rasenflächen bis 300 m² geeignet und hat eine Schnittbreite von 16 cm. Die Navigation erfolgt über die vorn aufgesetzte Kamera und KI. Eine WLAN-Verbindung ist zum Betrieb nicht erforderlich. Sie ist aber für Updates und die Kommunikation zum Smartphone freilich erforderlich. Dann können auch diverse Einstellungen wie z.B. der Mähplan bequem auf das Gerät übertragen werden. Über das Telefon und die zugehörige App kann auch die Wartezeit des Regensensors nach dem Regen eingestellt, oder Abstand und Häufigkeit des Randmähens definiert werden. Die Schnitthöhe wird beim
V1* manuell an Stellrad auf dem Gerät eingestellt. Sie kann zwischen 20 und 50 mm gewählt werden.
Installation und Einsatz
Ganz eilige können das Gerät auspacken, auf die Ladestation stellen und den Startknopf drücken, schon geht es los. Schlauer ist es aber mit der App zu arbeiten und den Roboter richtig einzurichten, denn nur dann kann das Potential der Maschine zielführend genutzt werden. Dann sucht die Maschine auch als erstes nach Updates, die, wenn vorhanden, auch direkt geladen werden. Ist die Maschine auf dem neuesten Stand kann ein Mähplan angelegt und diverse andere Einstellungen übertragen werden. Da der Mäher für kleine Flächen bis 300 m² ausgelegt ist, und um den Preis attraktiv zu halten, lässt Sunseeker den Mäher chaotisch arbeiten. Es werden also keine parallelen Bahnen abgefahren. Das ist bei kleinen Flächen auch absolut ok. Unser Testrasen mit einer Fläche von ca. 100 m² wird in ungefähr 45 Minuten gemäht. Hindernisse über 10 cm erkennt der Roboter zuverlässig. Kleinere Hindernisse werden trotz entsprechender Einstellung in der App schon mal mitgenommen, wenn sie nicht direkt im Kamerafocus liegen. Hier gibt es also noch Luft nach oben. Im Gegensatz zum Antrieb verrichtet das Mähwerk seine Dienst kaum hörbar. Wer nicht wie wir ständig mehrere Roboter im Testbetrieb hat, wird die Geräusche kaum registrieren.
Das Design des Sunseeker V1 ist eigenständig und modern. Verglichen mit anderen Robotern ist das Gerät recht klein
Der Mäher ist für Flächen bis 300 m² ausgelegt. Dafür genügt eine Schnittbreite von 160 mm
Das kleine Display zeigt die wichtigsten Infos, wie Betriebszustand, in diesem Fall nach Drücken der Stopp-Taste, sowie weitere aus diesem Zustand mögliche Funktionen
Die Schnitthöhe wird ganz einfach manuell am Drehstellerad eingestellt. Angezeigt wird nicht wie bei vielen Mähern eine einfache Nummerierung, sondern die reale Schnitthöhe in Millimeter
Die Kamera ist mit Blick schräg nach unten montiert. Wenn man hier gelegentlich mal mit einem Lappen voreigeht ist das hilfreich
Für die Ladestation bietet Sunseeker als Zubehör ein Dach an. Eine sinnvolle Anschaffung um dem Mäher ein wenig Wetterschutz zu bieten
Fazit
Sie suchen einen Mähroboter für kleine Flächen ohne viel Brimborium? Dann ist der Sunseeker V1 ein Kandidat für Ihren Einkaufszettel. Die Maschine ist leicht zu bedienen ggf. sogar ohne App nutzbar und erledigt ihren Job prima. Das Ganze trotz aktueller Technik zu einem Preis von rund 400 Euro.
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